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Flöhe: Wo die Gefahr am größten ist!

Gepostet am Mrz 2, 2018

            Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten beim Haustier. Viele Katzen stecken sich über den Kontakt zu anderen Tieren oder draußen in der Natur an. Aber auch die häusliche Umgebung kann mit Flöhen bzw. den Eiern oder Larven verunreinigt sein. Gerade Katzenflöhe überleben in Wohnungen sehr gut, besser als z.B. der Hundefloh. Sie vermehren sich rasant: Nur 5 Prozent der Flohpopulation sind ausgewachsene Flöhe, 95 Prozent bestehen aus Eiern, Larven oder Puppen. Die Eier werden von den erwachsenen Flohweibchen im Fell befallener Katzen abgelegt und können von dort in der ganzen Wohnung verteilt werden. Es entwickeln sich etwa vier Millimeter große Larven. Diese sind lichtscheu und halten sich daher gern in Teppichen, Polstermöbeln oder in Betten auf. Insbesondere die Puppen können eine ganze Zeit in der Wohnung überdauern. Sie sind extrem widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen. Daher kann es passieren, dass sich eine Katze in ihrer Umgebung immer wieder selbst ansteckt. Aus den Puppen schlüpfen nämlich stetig neue erwachsene Flöhe, die sich sofort einen Wirt suchen. Bei der Bekämpfung eines Flohbefalls der Katze sollte zunächst das Tier selbst mit einem geeigneten Antiparasitikum behandelt werden. Außerdem kann es sinnvoll sein, die Umgebung mit einem Fogger oder Spray zu behandeln. Besondere Aufmerksamkeit verdienen im Katzenumfeld: Körbchen Kratzbaum Polstermöbel und Betten, auf denen sich die Katze aufhält Kissen und Decken Teppiche und Bodenritzen Da es in kurzer Zeit oft nicht gelingt, die Flöhe und all ihre Entwicklungsstadien auf einen Schlag zu entfernen, kann es notwendig sein, das Antiparasitikum über 2-4 Monate anzuwenden.1 Denn nur so lässt sich der Flohzyklus nachhaltig durchbrechen. Mit der regelmäßigen Anwendung von geeigneten Präparaten kann einem Flohbefall auch vorgebeugt werden. Flöhe bei Katzen erkennen Es gibt verschiedene Symptome, die darauf hindeuten, dass eine Katze Flöhe hat. Gelegentliches Kratzen ist ein erstes Warnzeichen. Bei stärkerem Befall kratzen sich die betroffenen Tiere ausdauernd, denn Flohbisse gehen oft mit starkem Juckreiz einher. Allerdings gibt es auch Tiere, die trotz eines ausgeprägten Befalls kaum Juckreiz zeigen. Das kann es erschweren, den Befall zu erkennen. Unruhe Hautentzündungen Haarbruch oder...

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Arthrose bei Hunden und Katzen

Gepostet am Sep 14, 2017

Arthrose bei Hunden und Katzen

  Zusammenfassung Viele Hunde und Katzen entwickeln im Laufe ihres Lebens eine Arthrose. Sie entsteht als Folge anderer Gelenkerkrankungen, kann aber auch ohne erkennbare Ursache entstehen. Die Behandlung der Arthrose setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Die Behandlung der ursächlichen Erkrankung steht im Zusammenspiel mit weiteren Verfahren. Hier sind insbesondere die Physiotherapie (Krankengymnastik), Anpassung des Körpergewichtes und anderer körperbelastender Faktoren sowie – in Phasen stärkerer Lahmheit – die Schmerztherapie zu nennen. Gewichtsreduktion Viele Tiere sind für ihre Größe zu schwer. Arthrosepatienten sind auffallend oft adipös. Ein gesunder Bewegungsapparat verkraftet zwar ein gewisses Maß an Übergewicht, auch wenn eine Adipositas für den Gesamtorganismus sicher nicht gesund ist. Bei Tieren mit Gelenkerkrankungen bedeutet hingegen jedes Kilogramm Übergewicht eine weitere Überlastung der Gelenke, Schmerzen sowie einen beschleunigten Gelenkverschleiß. Einen schlanken Hund erkennen Sie unter anderem daran, dass er eine Taille hat und die Bauchlinie nach innen gezogen ist. Ferner können Sie mit leichtem Druck die Rippen fühlen. Sind Rippen und Dornfortsätze der Wirbelsäule hingegen deutlich sichtbar, ist der Hund abgemagert – was ebenfalls nicht der Fall sein sollte. Diese Grundsätze gelten für alle Hunderassen. Auch wenn nicht jeder Hund wie ein Windhund aussehen muss – die häufig verbreitete Ansicht, bestimmte Hunderassen (z.B. Labrador Retriever, Berner Sennenhund, Rottweiler) müssten bestimmte „Normgewichte“ erfüllen und „rund“ sein, ist aus medizinischer Sicht nicht nur Unfug. Sie ist auch ein Faktor für die Häufung orthopädischer Erkrankungen bei diesen Rassen. Belastungsanpassung Überbelastungen sollten bei Tieren mit Arthrose vermieden werden. Insbesondere Sprünge, plötzliche Richtungswechsel, klettern und ähnliche stoßartige Belastungen setzen die Gelenke teilweise einem Vielfachen des Körpergewichtes aus. Hierdurch kommt es zu einem beschleunigten „Gelenkverschleiß“. Günstig sind hingegen regelmäßige bzw. gleichförmige Bewegungen, zum Beispiel beim Schwimmen oder laufen auf weichem Untergrund. Diese sind für die Beweglichkeit und den Muskelaufbau förderlich und schonen dabei die Gelenke. Physiotherapie Um der mit der Arthrose einhergehenden Einschränkung des Bewegungsradius entgegen zu wirken, sollten regelmäßig passive und aktive Bewegungsübungen durchgeführt werden. Ferner ist eine gut ausgebildete Muskulatur für die Funktion des gesamten Bewegungsapparates – auch der Gelenke – von Vorteil. Daher können physiotherapeutische Maßnahmen zu einer wesentlichen Verringerung der klinischen Symptomatik führen oder den negativen Verlauf verzögern. Die Kontaktaufnahme mit einem gut ausgebildeten Tierphysiotherapeuten ist hier in jedem Falle sinnvoll. Schmerzmedikation In Phasen deutlicher Schmerzhaftigkeit wird zu einer vorübergehenden Versorgung mit nichtsteroidalen Antiphlogistika geraten. Ihr Tierarzt wird Ihnen die richtigen Medikamente empfehlen. Um unerwünschte Nebenwirkungen soweit wie möglich zu vermeiden, sollte die Anwendung möglichst kurz (in der Regel 5-7 Tage) erfolgen. Cortisonpräparate sollten bis auf wenige Ausnahmen vermieden werden, da sie schwere Nebenwirkungen verursachen und negative Auswirkungen auf verschiedene Gelenkstrukturen haben können. Außerdem sollten Sie keinesfalls die gängigen Präparate aus der Humanmedizin verwenden (Ibuprofen, Paracetamol, Diclofenac u.a.), da diese von Tieren häufig nicht gut vertragen werden und gehäuft schwere Nebenwirkungen (bis zum Magenwanddurchbruch) auftreten. Die Behandlung sollte immer mit einer strengen Ruhighaltung des Tieres kombiniert werden. Die Ruhighaltung sollte einige Tage länger als die Schmerzmedikation erfolgen. Danach sollte das Tier langsam über einen längeren Zeitraum an normale Belastungen gewöhnt werden....

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Übergewicht (Adipositas)

Gepostet am Mai 5, 2017

Übergewicht (Adipositas)

Übergewicht (Adipositas) bei Tieren: Hund, Katze und Heimtier Viele Haustiere sind übergewichtig – in Europa jedes dritte Tier. Dabei handelt es sich nicht um einen Schönheitsfehler sondern um eine Erkrankung, die für die Tiere belastende Begleiterscheinungen hat. Übergewicht erhöht auch das Risiko für andere Krankheiten und verkürzt die Lebenserwartung. Wir informieren Sie, wie Sie Ihrem Tier zu einem gesunden Normalgewicht verhelfen können. Was sind die Ursachen für Übergewicht bei Tieren? Grundsätzlich kommt es – wie beim Menschen – zu Übergewicht, wenn das Tier mehr Energie aufnimmt, als es verbraucht. Ursachen dafür können sein: Zuviel Futter: Steht z.B. das Futter zur freien Verfügung für das Tier oder werden zu große Portionen gefüttert, führt dies bei Hunden und Katzen meist zu einer Überversorgung. Leckerlis: Oft ist den Besitzern nicht bewusst, wie energiereich Leckerlis sind und füttern ihre Vierbeiner unwissentlich mit „Kalorienbomben“ in Form von Schweineohren, Rinderhautknochen & Co.. Getrocknete Kauartikel haben entgegen der weit verbreiteten Annahme eine hohe Energiedichte. Falsch zusammengesetztes Futter: Futter, das zu fetthaltig, hochkalorisch und zu wenig faserreich ist, führt schnell zu einer übermäßigen Gewichtszunahme. Bewegungsmangel: zu kurze Spaziergänge, orthopädische Probleme; bei Wohnungskatzen und bei Heimtieren, die nur im Käfig gehalten werden Alter: Bei Hunden geht der Energiebedarf im Alter um ca. 20 bis 30% zurück. Bei Katzen entwickelt sich der Energiebedarf im Alter anders. Sie neigen eher im „mittleren Alter“ zu Übergewicht. Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder Morbus Cushing. Deswegen ist eine tierärztliche Kontrolle von (Über)Gewicht ratsam. Kastration und Geschlecht: Kastrierte Tiere haben ein höheres Risiko für Übergewicht. Hündinnen neigen eher zu Übergewicht als Rüden. Bei Katzen sind häufiger die männlichen Tiere übergewichtig. Genetische Veranlagung und Rasse: Bestimmte Hunderassen wie Labrador und Golden Retriever, Beagle u.a. scheinen eine Veranlagung zu vermehrter Fetteinlagerung zu haben.       Folgen von Übergewicht für die Tiergesundheit Übergewicht wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden und die Lebensfreude von Tieren aus. Sie sind weniger aktiv und beweglich und haben ein deutliches erhöhtes Risiko für verschiedene Erkrankungen. Die Lebenserwartung von übergewichtigen Tieren ist durchschnittlich um 20% geringer als die von normalgewichtigen Vierbeinern. Herz-Kreislauf-Beschwerden Eingeschränkte Atemkapazität Diabetes mellitus Typ II Störungen der Magen-Darm-Funktion Schwächung der Immunabwehr Hauterkrankungen Risiko von Narkosezwischenfällen Fettleibige Katzen neigen zu Harngrieß, der wiederum Blasenentzündungen auslösen kann. Das Übergewicht führt zu einer starken Belastung des Bewegungsapparates (Knochen, Muskeln und Gelenke), was dauerhafte Folgen hat: Schmerzen und eine eingeschränkte Lebensqualität Bewegungsstörungen Degenerative Gelenkerkrankungen Schäden an Bändern und Sehnen Gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung Eine ausgewogene und dem Tier individuell angepasste Fütterung sowie ausreichende Bewegung sind die beste Prophylaxe gegen Übergewicht und tragen dazu bei, dass Ihr Tier gesund bleibt. Hat Ihr Tier Übergewicht, gilt es, die Gewichtsabnahme langsam und in gesundem Maße zu gestalten. Allein die Futtermenge zu reduzieren, bringt oft nicht den gewünschten dauerhaften Erfolg und birgt das Risiko, dass das Tier nicht genügend Nährstoffe wie Eiweiß, Mineralien und Vitamine aufnimmt. Auch bei „Light“-Produkten ist Vorsicht geboten, da der Begriff nicht geschützt ist und die Energiedichte der Produkte stark variiert. Eine bewusste Fütterung des Tieres ist oft schon hilfreich. Sie enthält weniger Fett und Energie, dafür aber mehr gut verdauliche Proteine. Proteine im Futter sorgen dafür, dass während einer Diät mehr Fettzellen und weniger Muskelmasse abgebaut werden. Ein höherer Rohfaseranteil im Futter steigert den Sättigungsgrad. Zu einer bewussten Ernährung Ihres Vierbeiners gehört auch, die Leckerlis als Futter mitzurechnen und ihren...

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Sinnvolle Altersvorsorge

Gepostet am Nov 10, 2016

Sinnvolle Altersvorsorge

Sinnvolle Altersvorsorge – was können Sie tun?   Dank guter Pflege und Ernährung werden auch unsere Haustiere immer älter. Damit sie dabei auch möglichst gesund bleiben, empfiehlt sich, wie bei uns Menschen auch, eine regelmäßige Gesundheitskontrolle ab einem bestimmten Alter. Was ist bei alten Tieren anders als bei jungen? Es gibt deutlich sichtbare Veränderungen, die Anlass geben, sich mit dem Altwerden des eigenen Haustieres zu beschäftigen. Dazu gehören z.B. altersbedingte Linsentrübungen oder schlechter Geruch aus dem Maul wegen vermehrten Zahnsteins. Tiere bekommen aber, genau wie Menschen auch, oft gesundheitliche Probleme, die nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind. Alternde Organe erbringen irgendwann nicht mehr dieselbe Leistung wie im jugendlichen Alter. So findet man ab einem Alter von etwa 8 Jahren beim großen Hund bzw. 10 Jahren beim kleinen Hund oder bei der Katze, vermehrt Verschleißerscheinungen am Herzen, an den Nieren, an der Leber und an den Knochen. Auch Diabetes (Zuckerkrankheit) wird vor allem bei älteren Tieren angetroffen. Mit zunehmendem Alter findet man auch bei Tieren häufiger Krebserkrankungen. Was kann man tun, um Ihr Tier so lange wie möglich fit zu halten? Eine gesunde Lebensweise: Tägliche Spaziergänge, regelmäßige Pflege (Fell bürsten, Kontrolle der Augen und Ohren, Mund- und Zahnhygiene), Gewichtskontrollen, genaues Beobachten Ihres Tieres Eine an den Bedarf angepasste und ausgewogene Ernährung. Übergewicht ist kein Schönheitsfehler, sondern eine ernsthafte Gefährdung der Gesundheit. Ältere Hunde verbrauchen weniger Kalorien als junge Hunde und neigen damit vermehrt zu überflüssigen Pfunden. Achten Sie daher auf eine altersgerechte, kalorienarme Ernährung und helfen Sie Ihrem Hund so, auch im Alter schlank und gesund zu bleiben. Ein regelmäßiger Besuch beim Tierarzt: Entwurmungen, jährliche Impfungen und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durch den Tierarzt Mit Hilfe von Vorsorgeuntersuchungen kann die Erkrankung oft noch so rechtzeitig erkannt werden, dass eine wirkungsvolle Behandlung die Lebensqualität Ihres Tieres entscheidend verbessern wird. Ein Hund mit Arthrosen kann mit entsprechenden Medikamenten dann wieder weitgehend schmerzfrei laufen; Ein herzkranker Hund bekommt durch eine Herztablette pro Tag plötzlich wieder Lust, mit Ihnen spazieren zu gehen. Leber – und nierenkranke Tiere werden mit entsprechender rechtzeitiger Futterumstellung oft noch einige Jahre älter. Um sicher zu gehen, bieten wir Ihnen für Ihr Tier eine ALTERS – VORSORGEUNTERSUCHUNG an. Diese beinhaltet neben der gründlichen allgemeinen Untersuchung auch die Erstellung eines Blutprofils, das aus dem Blutbild und Nieren-, Leber-, Bauchspeicheldrüsenwerte und der Messung des Blutzuckers besteht. Sollten sich bei diesen Untersuchungen Anhaltspunkte für eine Alterserkrankung ergeben, werden weitere Untersuchungen durchgeführt und Therapiemaßnahmen zusammen mit Ihnen als Besitzer erarbeitet.  ...

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Borreliose

Gepostet am Aug 12, 2016

Borreliose

 Die Borreliose beim Hund ist eine der häufigsten durch Zecken übertragenen Infektionskrankheiten. Sie ist auch unter den Namen Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose bekannt und tritt vor allem in den Sommermonaten auf. Ursache der Erkrankung sind bestimmte Bakterien, die im Magen-Darm-Trakt der Zecken leben. Meist verläuft die Borreliose beim Hund ohne Beschwerden. In selteneren Fällen äußert sie sich durch Symptome wie Fieber, Lähmungserscheinungen und geschwollene Lymphknoten. Die Borreliose sollte von einem Tierarzt behandelt werden. Um eine Borreliose zu vermeiden, gibt es diverse Spot on Präparate, die verhindern können, dass sich eine Zecke festbeißt. Zudem kann man seinen Hund auch mit einer Impfung von der Übertragung mit Borreliose schützen. Was sind die Ursachen der Borreliose beim Hund Erreger der Borreliose beim Hund sind Bakterien (Borrelien). Sie werden durch Zecken übertragen, wenn diese sich mindestens 24 bis 48 Stunden festgesaugt haben. Die Zecken gelangen von Gras und Büschen auf den Hund. Beißt sich die Zecke fest, gelangen die Borrelien mit dem Speichel in die Blutbahn des Hundes und verteilen sich im ganzen Körper. Dort ruft sie eine Entzündung hervor, die zu den typischen Beschwerden der Borreliose beim Hund führt.   Wie äußert sich die Borreliose beim Hund Ein erstes Anzeichen für eine Borreliose beim Hund ist die bereits wenige Tage nach dem Zeckenbiss auftretende Hautrötung. Sie ist allerdings meist nicht besonders stark ausgeprägt. Nach etwa zwei bis fünf Monaten äußert sich die Borreliose beim Hund durch Entzündungsreaktionen mit Beschwerden wie Fieber, Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen sowie geschwollenen...

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Wir ziehen in die Zwingergasse!

Gepostet am Jun 30, 2016

Wir ziehen in die Zwingergasse!

Nach 9 Monaten Bauzeit steht der Umzug in die neue Praxis nun bald bevor. Deshalb bleibt die Kleintierpraxis vom 18.07. bis zum 24.07.2016 geschlossen. Ab Montag dem 25.07.2016 öffnen sich die Türen unseres Praxisneubaus in der Zwingergasse 4 in Rochlitz. Wir freuen uns, bald wieder zahlreiche Vier- und Zweibeiner in der neuen Praxis begrüßen zu dürfen.      

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Zecken und Co. Ein Dauerthema

Gepostet am Apr 7, 2016

Die milden und sommerlichen Temperaturen locken nicht nur uns Menschen vor die Türe, sondern führen auch zu erhöhter Aktivität bestimmter Parasitenarten, v.a. bei Zecken und Flöhen. Die ersten Zecken werden mit Anstieg der Temperaturen aktiv, gewöhnlich im März, sobald die Temperaturen über 8 Grad Celsius ansteigen. Die Monate Mai und Juni verzeichnen die höchste Zeckenaktivität, die bis zum Herbst (Oktober) abnimmt. Zecken  können als Überträger von Krankheiten nicht nur dem Menschen, sondern auch unseren Heimtieren gefährlich werden. Auch in unseren Breitengraden steigt die Zahl der Infektionen mit Borreliose an. Ist ein Hund infiziert, kann es bis zu 6 Monaten dauern, bis erste Symptome sichtbar werden. Typische Anzeichen für die Erkrankung sind Appetitlosigkeit, Fieberschübe, Müdigkeit und schmerzhafte geschwollene Gelenke, die schließlich zu Lähmungen führen können. Steht die Erkrankung fest kann sie durch eine Antibiotikatherapie behandelt werden. Trotzdem kann sie auch nach längerer Zeit wieder erneut ausbrechen. Eine Impfung ist in jedem Fall empfehlenswert, auch wenn sie keinen hundertprozentigen Schutz gegen alle vorkommenden Borrelienarten bietet. Ein Stich ist noch keine Infektion – die Erregerübertragung findet i.d.R. erst 24-48 Std. nach einem Zeckenbefall statt. Deshalb sollten sie nach jedem Freilauf das Fell und der Körper von Hund und Katze gründlich untersuchen und entdeckte Zecken sind möglichst sofort zu entfernen. Die sicherste Entfernungsmethode ist die Verwendung spezieller Zeckenzangen. Zusätzlich ratsam ist die Anwendung verschiedener Präparate, die zum einen als Repellentien, also „abwehrend“ gegen den Befall wirken, sowie von Arzneimitteln, die zum sofortigen absterben der Zecke bei der ersten Blutmahlzeit führen. Gängige Präparate können als „Spot-on“ durch einfaches Aufträufeln auf die Haut in den Nackenbereich verabreicht werden und haben i.d.R. eine Wirkungsdauer von vier Wochen. Andere Applikationswege sind beispielsweise auch die Eingabe von Tabletten einmal monatlich. Vorsicht ist bei dem Wirkstoff „Permethrin“ geboten: Während Hunde das Präparat sehr gut vertragen, ist es für Katzen giftig. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung genau und behandeln Sie Hunde und Katzen nicht mit dem gleichen Mittel....

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Ausbildungsplatz Tiermedizinische/r Fachangestellte/r

Gepostet am Feb 23, 2016

Wir bieten ab August 2016 eine Ausbildungsstelle zur/m Tiermedizinischen Fachangestellten. Wir erwarten mindestens Schulabschluss 10. Klasse, Einsatzbereitschaft, Freundlichkeit und Teamfähigkeit. Bewerbung bitte schriftlich an: Tierarztpraxis Sebastian Jentzsch Poststrasse 2 09306 Rochlitz

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Chronische Niereninsuffizienz der Katze

Gepostet am Jan 19, 2016

Chronische Nierenerkrankung der Katze Die Nieren sind auch bei der Katze lebenswichtige Organe, die gleich für eine ganze Reihe relevanter Körperfunktionen verantwortlich sind: Filtern und entsorgen von Abfallprodukten aus dem Blut regulieren des  Wasser-und Mineralstoffhaushalts produzieren von Hormonen Anregung für die Bildung von roten Blutkörperchen Chronische Nierenerkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten bei älteren Katzen. Sie gehen einher mit der anhaltenden und nicht rückgängig zu machenden Zerstörung der Nierenkörperchen. Durch die hohe Reservekapazität der Nieren zeigt die Katze leider erst Anzeichen der Erkrankung, wenn bereits ca. 75% der Nieren geschädigt sind. Ursachen: Initiale Ursache oft nicht mehr nachvollziehbar oft bei Zahnsteinpatienten Giftaufnahme Unfall (mechanische Schädigung des Nierengewebes Symptome: Gewichtsverlust häufigeres Trinken und Wasserlassen als üblich Appetitlosigkeit Dehydration stumpfes, ungepflegtes Fell schlechter Atem Schwäche Manche Katzen leben viele Jahre mit der Krankheit, normalerweise verschlechtern sich die klinischen Symptome aber im Laufe der Zeit. Es ist daher sinnvoll, bei älteren Tieren ab 7 Jahren regelmäßige Vorsorgeuntersuchung durchzuführen. Es gibt eine Reihe von Untersuchungen um eine chronische Nierenerkrankung zu diagnostizieren und zu überwachen. Die beiden häufigsten sind die Blut-und Urinuntersuchungen. begleitende Therapiemaßnahmen: spezielle Diätfuttermittel vom Tierarzt medikamentelle Unterstützung der Nierenfunktion viele Trinkwasserquellen...

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Jahreswechsel 2016

Gepostet am Dez 29, 2015

 Silvester-nicht für jeden Vierbeiner eine ruhige Nacht!! Raketen, Knaller, Heuler-was für viele von uns zu Silvester gehört, ist für manche unserer Haustiere Stress pur. Damit ihr Liebling die Silvesternacht auch gut übersteht sollten Sie einiges beachten: Hunde nicht von der Leine lassen und die Gassirunde in die frühen Abendstunden vorverlegen Freigängerkatzen auf keinen Fall nach draußen lassen im Haus Versteckmöglichkeiten für Tiere schaffen Haustiere die Nacht über in einem geschlossenen Raum mit abgedunkelten Fenstern lassen stark verängstigte Tiere nicht allein lassen, evtl. können sie auch mit Entspannungsmusik beruhigt werden Tiere deren „Silvesterangst“ bekannt ist, können vorab mit entsprechenden Medikamenten therapiert werden (Sedativa in ihrer Tierarztpraxis erhältlich)   Wir wünschen unseren Vier-und Zweibeinern einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für...

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